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Umweltforschung

Die Hauptaufgabe der eco center AG ist die Führung aller Anlagen im Zeichen des Umweltschutzes und im Dienste der Bürger. Mittels zahlreicher Forschungsprojekte werden die Auswirkungen dieser Arbeit auf das umliegende Gebiet untersucht. Die Ergebnisse der Projekte liefern wichtige Informationen für die ständige Verbesserung der Umweltfreundlichkeit aller Anlagen.
Die Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit Universitäten und verschiedenen Institutionen mehrere wissenschaftliche Forschungsprojekte ins Leben gerufen.

Plastic Free

Ziel des Forschungsprojektes: Identifizierung vom Mikroplastik im Trinkwasser und in den Klärschlämmen und die Überprüfung der Kapazität der Kläranlage zur Entfernung dieser Kunststoffen
Dauer: 2024-2026
Im März 2023 haben die Projektpartner Eco Research (federführend), Eurac Research, eco center AG, Atzwanger AG, ARA Pustertal AG und Obrist GmbH einen Projektvorschlag eingereicht, mit dem Titel "PlasticFree - Schädlich, weit verbreitet und nicht abbaubar: Bestimmung und Reduzierung von Mikro- und Nanoplastik in den Gewässern in der Provinz Bozen", als Antwort auf den im Rahmen des EFRE-Programms 2021-2027 veröffentlichten 1. Aufruf - Priorität 1 „Smart“ – Spezifisches Ziel „1.1 Entwicklung und Ausbau der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Einführung fortschrittlicher Technologien“.
Mit dem Dekret Nr. 18465/2023 des Direktors des Amtes für Europäische Integration hat die Autonome Provinz Bozen das eingereichte Projekt zur EFRE-Kofinanzierung zugelassen, mit Gesamtkosten in Höhe von 1.217.937,02 € und einem maximalen Zuschuss von 971.685,82 €.

Die Partner des Projekts EFRE1018-PlasticFree sind:
Eco Research, Eurac Research, eco center AG, Atzwanger AG, ARA Pustertal AG und Obrist GmbH
Das Biologische Labor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz ist ebenfalls als nicht finanzierter Partner an dem Projekt beteiligt.

Ziel des Projekts EFRE1018-PlasticFree:
Mikro- und Nanoplastik ist weit verbreitet, von den Gletschern bis zu den Ozeanen, von der Luft, die wir atmen, bis zu den Lebensmitteln, die wir essen; und es wurde sogar im menschlichen Blut, in den Lungen und in den Fäkalien nachgewiesen. Es handelt sich um heimtückische, widerstandsfähige, allgegenwärtige, leicht zersplitterbare Teilchen, die international als "emerging pollutants" anerkannt sind. Sie haben schwerwiegende Folgen auf Umwelt und Organismen und fungieren als Vektoren für Krankheitserreger und Schadstoffe. Die Protokolle für die Analyse dieser Stoffe sind noch nicht standardisiert, und es wird noch an einer angebrachten Gesetzgebung gearbeitet. Ziel dieses Projekts ist es, die Verbreitung verschiedener Formen und Typen von Kunststoffen in Gewässern (Fließgewässer und Sedimente, See, Niederschläge, Grundwasser, Trinkwasser, Bioakkumulation in wirbellosen Organismen und Fischen) zu ermitteln und zu quantifizieren, sowie Möglichkeiten zu finden, die Reduzierung dieser Schadstoffe in den Kläranlagen (Einlass- und Auslassanalysen und im Klärschlamm) durch den Einsatz von Prototypen zu erhöhen. Diese Ziele sollen dank des interdisziplinären Fachwissens der Partnerschaft erreicht werden, sodass die Bevölkerung, die Umwelt und das Territorium der Provinz davon profitieren können. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren, vom 01/01/2024 bis zum 31/12/2026.
In Kürze wird eine dem Projekt EFRE1018-PlasticFree gewidmete Website zur Verfügung stehen, auf der ausführlichere und detailliertere Informationen über die Ziele, Projektaktivitäten und Ergebnisse bereitgestellt werden.

Rückgewinnung Schlacken Müllverwertungsanlage

Ziel des ForschungsprojektesRückgewinnung der Schlacken der Müllverwertungsanlage Bozen
Dauer: 2023-2024
Im Projekt werden die möglichen Behandlungverfahren der Schlacken von der Bozner Müllverwertungsanlage getestet, um sie als Zementpulver zu verwenden.

Hydrothermale Karbonisierung

Ziel des ForschungsprojektesEntseuchung von Material, das wegen des Vorhandenseins von Dioxinen und PCB gesundheitsgefährdend ist, durch hydrothermale Karbonisierung (HTC)
Dauer: 2022-2024
Die Hydrothermale Karbonisierung (auf Englisch Hydro Thermal Carbonization - HTC) ist ein thermochemischer Prozess, der Biomasse in wässriger Umgebung in einen lignitähnlichen Stoff umwandelt. Die HTC wiederholt im Grunde genommen den normalen Verkohlungsprozess, der in der Natur vor sich geht, wenn Biomasse (Holz, Algen) infolge geologischer Prozesse lange Zeiträume hindurch (Millionen von Jahren) sehr hohen Drücken (Hunderte Meter unter der Erdoberfläche) ausgesetzt wird.
Im Laufe des Forschungsprojekts, das in Zusammenarbeit mit dem Verein Eco Research abgewickelt wurde, wurde ein Prozess entwickelt, der die hydrothermale Behandlung verwendet, um gefährliche Produkte (z.B. industrielle Restmassen) zu entseuchen. 
Gebaut und abnahmegeprüft wurde der Prototyp - im industriellen Maßstab - des HTC-Reaktors für die Beseitigung der Dioxine aus verschiedenen verseuchten Matrizen.

ICAWER

Dieses Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 gefördert.

Ziel des Forschungsprojektes: Kläranlagen energieeffizienter machen und lokale Probleme lösen
Dauer: 2017-2019
Zu Beginn wurden Anlagen auf der Basis von Betriebsdaten prozess- und energietechnisch analysiert und dabei Leistungsdaten, Kennzahlen, Benchmark-Werte und Anlagenparameter erhoben. Anhand der gewonnenen Daten werden Einsparpotentiale analysiert. Partner: Syneco, ARAconsult GmbH, BioTreaT GmbH, ARA Pustertal, AV Zirl, Universität Innsbruck, eco center AG.
Website des Projekts: https://icawer.syneco-group.com/.

PROINSECT

Das Projekt PROINSECT wird von der Europäischen Union durch das Programm "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 2014-2020 unterstützt.

Ziel des Forschungsprojektes: Abschluss des Biomüllzyklus unter Verwendung von Larven einer besonderen Fliege
Dauer: 2016-2019
Die Larven ernähren sich von den Verarbeitungsrückständen des Biomülls bei der Vergärungsanlage Lana (Klärschlämme und Sande) und sind in der Lage, diese Rückstände um ca. 85% Gewicht zu verringern und sie unmittelbar und ohne weitere Behandlung wiederverwendbar zu machen für die Verbrennung in der Müllverwertungsanlage und für landwirtschaftliche Zwecke (Kompost). Das Ergebnis wäre der ganzheitliche Abschluss des Biomüllzyklus und eine starke Kostenverringerung.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und einigen Privatpersonen durchgeführt.
 

Landmonitoring

Ziel des Forschungsprojektes: Ausarbeitung eines Verteilungsmodell, um die Gebiete des Talkessels von Bozen mit den stärksten Konzentrationen von kontinuierlichen oder zufälligen Emissionen abzuschätzen
Dauer: 2016-2017
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Trient-Abteilung Umweltphysik, dem Institut für pharmakologische Forschungen Mario Negri Mailand, der Landesumweltagentur Bozen und dem Labor eco-research durchgeführt. Zur Verfeinerung des Modells wurde die Müllverwertungsanlage Bozen verwendet.
Ergebnisse: siehe
Technischer Bericht Universität Trient 
Zusammenfassung des Technischen Berichts Universität Trient
Zusammenfassung des Technischen Berichts Universität Trient (englische Sprache)
Film: https://www.youtube.com/watch?v=BBh2KlveWow&t=7s
 

Enerwater

Ziel des Forschungsprojektes: die Energieeffizienz in der Abwasserreinigung auf dem Weg zur Energieautonomie steigern
Dauer: 2014-2017
Im Forschungsprojekt EnerWater werden die Anlagetechnik, die Steuerungssysteme und die biologische Prozesse der Kläranlagen analysiert. Im Einzugsgebiet der eco center sind die Kläranlagen Bozen, Branzoll und Meran einbezogen.
Am Projekt nimmt die eco center A.G. gemeinsam mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, dem Tiroler Forschungszentrum AlpS und weiteren Experten aus Österreich und Italien teil.

Isotopische Charakterisierung

Ziel des Forschungsprojektes: Bestimmung des Ursprungsort der land- und forstwirtschaftlichen Produkte
Dauer: 2013-2016
Die Weiterentwicklung der Isotopenanalyse von schweren Elementen in Zusammenarbeit zwischen eco-research, Versuchszentrum Laimburg und Freier Universität Bozen wird es ermöglichen, in Südtirol eine Infrastruktur zu verwirklichen, die in der Lage ist, den Ursprungsort land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse zu bestimmen. Mittels der Isotopenanalyse werden die Südtiroler Produzenten und Produktumformer in der Lage sein, nicht nur die Herkunft der Rohstoffe zu deklarieren, sondern auch deren Ursprung nachzuweisen und zu gewährleisten und somit ihr eigenes Produkt gegen Fälschungen zu schützen. Der Verbraucher kann örtliche Erzeugnisse wählen, bei denen die Frische und Nachverfolgbarkeit der Produkte tatsächlich gewährleistet sind.

Pro Acqua

Ziel des Forschungsprojektes: Kennzeichnung der Hormon- und Medikamentenrückstände in den Südtiroler Gewässern und Abwässern
Dauer: 2011-2015
Verschiedene Xenobiotika wie Medikamente, einige perfluorierte Stoffe und auch synthetische und natürliche Hormone werden in den Kläranlagen nicht vollständig abgeschieden.
Die Pharmaka belasten somit unsere Umwelt, da viele Wirkstoffe nicht im Körper abgebaut werden und über die Ausscheidungen ins Abwasser und somit in die Kläranlage gelangen, wo sie eben nur teilweise abgebaut werden können.
Um die Situation in Südtirol zu untersuchen wurde dieses Forschungsprojekt auf den Weg gebracht. Durch Anwendung neuer, leistungsfähiger chemischer und toxikologischer Analysen konnte der Nachweis auch von Abbauprodukten, sog. Metaboliten, der Arzneimittelrückstände geliefert werden.

Feststoffrückstände im Zyklus der Abfälle

Ziel des Forschungsprojektes: Kennzeichnung der Feststoffrückstände im Zyklus der in Südtirol erzeugten Abfälle
Dauer: 2013
Die Forschungsarbeit besteht in der Vornahme einer Kennzeichnung der Feststoffrückstände im Zyklus der in Südtirol erzeugten Abfälle, wobei zusätzlich zu den „typischen“ Schadstoffen auch Hormone und Arzneimittel berücksichtigt werden.
Im Laufe des Jahres 2012 wurden mehr als hundert Klärschlamm-, Vergärungs- und Kompoststichproben in kleinen und großen Anlagen in ganz Südtirol gesammelt. Analysiert wurden die Dioxine und die PCB, die Schwermetalle. Derzeit ist die Untersuchung der vorhandenen Hormone im Gange.
Die Studie wird von der Firma eco-research G.m.b.H. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Abfallwirtschaft der Provinz Bozen durchgeführt.

Fernheizung Bozen

Ziel des Forschungsprojektes: die Durchführung der energetischen kartographischen Erfassung des Gebietes der Gemeinde Bozen
Dauer: 2012
Die Durchführung der energetischen kartographischen Erfassung des Gebietes der Gemeinde Bozen, die Bewertung des durch die neue thermische Restmüllverbrennungsanlage verfügbaren Energiepotentials, die Ermittlung der potentiellen Entwicklung des Fernwärmenetzes nach einzelnen Zonen und die Ausarbeitung der Energie- und Umweltbilanz.

Emissionen Restmüllverwertung Bozen

Ziel des Forschungsprojektes: Prüfung der Wirksamkeit der Abgasaufbereitungsanlage der thermischen Restmüllverwertungsanlage Bozen
Dauer: 2009-2011
Im Rahmen dieser Studie werden die katalytischen Gewebefilter vom Typ „Gore-Tex Remedia“, die die konventionellen Gore-Tex Filter ersetzen und die Abgase der Müllverbrennungsanlage Bozen reinigen und seit dem Jahre 2006 an der Linie 1 und seit 2009 an der Linie 2 installiert, auf ihre Wirksamkeit bei der Reduzierung der Dioxin-Emissionen hin geprüft.
Ergebnisse: die Dioxin-Emissionen der Anlage konnten durch diese Filter von 0,04 ng/Nm3 im Jahre 2005 auf unter 0,01 ng/Nm3 (gesetzlicher Grenzwert: 0,1 ng/Nm3) reduziert werden.
Die Ergebnisse wurden beim Workshop “La gestione dei rifiuti e la tutela del territorio nella Regione Veneto" (Verona, 3. Februar 2010) vorgestellt.

Wasserstoffmethanbetriebener Bus

Ziel des Forschungsprojektes: die Prüfung der Möglichkeit, einen innovativen Kraftstoff für die Busse mit alter Technologie zu verwenden 
Dauer: 2011
Ergebnisse: an einem methanbetriebenen Bus (Breda, Motor Mercedes) des Südtiroler Unternehmens SAD konnte gezeigt werden, dass durch die Zugabe von 30 Vol% Wasserstoff zu Methan als Treibgas eine starke Verbesserung der Emissionen in Bezug auf NOx, HC und Partikelmenge bei gleicher Motorleistung erreicht wird.

Emissions-Quellen Stadt Bozen

Ziel des Forschungsprojektes: die Untersuchung der „Wanderung“ von Luft- Schadstoffen in der Stadt Bozen
Dauer: 2008-2010
Diese Studie untersucht die „Wanderung“ von Luft-Schadstoffen mittels windselektiver Probenahmegeräte. Durch Positionierung dieser Geräte in der Umgebung einer Emissionsquelle und windselektive Probenahme kann zwischen den Schadstoffen, welche von einer Anlage emittiert werden, und der Grundbelastung eines Ortes unterschieden werden. Eine weitere Thematik ist die Ultrafeintaubbelastung (Nano-Partikel).
Ergebnisse: die Zwischen-Ergebnisse dieser Studie wurden beim "Sardinia Symposium 2009" (International Waste Management and Landfill Symposium), der wichtigsten internationalen Konferenz zum Thema Abfall in Italien, vorgestellt. Die Arbeiten sind als bester italienischer Beitrag ausgezeichnet worden. Es handelt sich dabei nämlich um die weltweit erste Ultrafeinstaubmessung welche in der Nähe einer Müllverbrennungsanlage und parallel am Kamin derselben durchgeführt worden ist.

Blut-Dioxinanalyse

Ziel des Forschungsprojektes: die Bestimmung der Dioxinbelastung der Kaminkehrer. Die erhaltenen Ergebnisse werden daraufhin mit den Werten einer Kontrollgruppe (Reihe von Personen, welche keiner Risikogruppe angehören) verglichen
Dauer: 2008-2009
Nach der Studie, welche die Prüfung der Dioxinbelastung der Mitarbeiter des Müllverbrennungsofens Bozen zum Ziel hatte und welche im Jahr 2005 abgeschlossen worden war, ist eine weitere Risiko-Berufsgruppe unter die Lupe genommen worden: die der Kaminkehrer.
Im Rahmen der Untersuchung, welche von eco-research in Zusammenarbeit mit dem betrieblichen Dienst für Arbeitsmedizin der autonomen Provinz Bozen durchgeführt worden ist, ist die Dioxinbelastung der Kaminkehrer bestimmt worden. Die erhaltenen Ergebnisse sind daraufhin mit den Werten einer Kontrollgruppe (Reihe von Personen, welche keiner Risikogruppe angehören) verglichen worden.
Ergebnisse: dank den Hygienevorschriften sind die Werte bei Kaminkehrern vergleichbar mit jenen der Kontrollgruppe.