Bilanz 2025 genehmigt
Unter dem Vorsitz des Präsidenten des Verwaltungsrates Dario Dal Medico hat die Generalversammlung der Gesellschafter von eco center heute Vormittag die Bilanz 2025 genehmigt und damit ein Jahr des Wachstums für die Gesellschaft bestätigt.
Die Zahlen besagen einen sehr positiven Verlauf: der Bruttobetriebsüberschuss (EBITDA) setzte sich bei 6,5 Millionen Euro fest, das entspricht einer Verbesserung um 55% gegenüber den 4,2 Millionen Euro, die 2024 verzeichnet wurden; und dies dank der im Verhältnis zu den Kosten stärkeren Zunahme der Erträge. Positiv ist auch das Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 2,9 Millionen Euro, das entspricht einer deutlichen Zunahme gegenüber den 1,7 Millionen Euro des Vorjahres. Die Finanzgebarung hat noch weiter zum Gesamtergebnis beigetragen, das sich in einem Betriebsüberschuss von 2,2 Millionen Euro niederschlägt.
„Diese Ergebnisse bestätigen die Solidität eines vorbildhaften Modells: eine zur Gänze öffentliche Gesellschaft, die keine Gewinne verteilt, sondern sie im Territorium wieder investiert und die Anlagen und die Qualität der Umweltdienste zum Wohle aller Südtiroler Bürger verbessert. Ich bin stolz, eine Bilanz präsentieren zu können, die nicht nur von einer guten Finanzgebarung, sondern auch von einer Gesellschaft zeugt, die jeden Tag mit Kompetenz und Hingabe arbeitet, um die Umwelt zu schützen und Qualitätsdienstleistungen anzubieten. Das Verdienst daran gebührt vor allem den 223 Mitarbeitern von eco center“, erklärt der Präsident des Verwaltungsrates, Dario Dal Medico.
Im Laufe des Jahres wurden der Gesellschaft zwei weitere Umweltanlagen anvertraut, nämlich die Kläranlage Fennberg und die ehem. Mülldeponie Schloss Sigmundskron. Die Gesellschaft hat somit insgesamt 29 Anlagen in Südtirol geführt. Sie hat über 180.000 Tonnen Abfälle behandelt, 38 Millionen m3 Abwasser gereinigt und 255 Kilometer Kanalisationsnetz verwaltet. Sehr intensiv war auch die Analysetätigkeit: das interne Labor hat 10.400 Stichproben analysiert. Besonders aussagekräftig sind die Daten der Energieerzeugung: aus der Abfallbehandlung und Abwasserreinigung wurden über 240.000 MWh Energie erzeugt, davon wurden fast 214.000 MWh in das Netz eingespeist.
Die Gesellschaft zählt 223 Mitarbeiter und investiert weiterhin in ihre eigenen Ressourcen: 2025 wurden über 6.900 Stunden Fortbildung abgewickelt, das sind ca. 31,5 Stunden je Mitarbeiter.
Beträchtlich sind auch die im Territorium getätigten Investitionen. 2025 wurden Bauvorhaben für über 32 Millionen Euro auf den Weg gebracht mit dem Ziel, die Leistungen der Anlagen und des Kanalisationsnetzes zu verbessern. Die Durchschnittskosten der Bauvorhaben im Zeitraum 2016-2025 betrugen 9,9 Millionen Euro gegenüber einem durchschnittlichen Landesbeitrag von 7,6 Millionen Euro. Betont wurde die Notwendigkeit, neue Flächen für die Realisierung neuer Bauvorhaben ausfindig zu machen.
Besonderes Augenmerk wurde den Themen Energie und Klärschlämme gewidmet, zwei zentralen Fragen für die Gesellschaft. Analysiert wurden die durchschnittlichen Energiekosten (2020-2025), die Ankäufe und Verbräuche im Bereich Abwasserreinigung in den letzten zehn Jahren und der Verlauf des Verbrauchs und der Einzelkosten der Energie in den Anlagen im selben Zeitraum. Präsentiert wurden auch die Daten über die Menge und Entsorgungskosten der Klärschlämme (2015-2025).
Schließlich wurde der Einsatz für die Umweltsensibilisierung und -erziehung fortgesetzt: 2025 haben fast 2.200 Personen die eco-center-Anlagen besichtigt. Zahlreich waren auch die Veranstaltungen und Events, die von der Gesellschaft organisiert wurden und an denen die Gesellschaft teilgenommen hat, um die Funktionsweise der Anlagen zu erläutern, die einschlägige Forschung zu verbreiten und den Austausch von Fachkenntnissen und -kompetenzen zu fördern. Parallel dazu wurden in den örtlichen Medien verschiedene Informationsinhalte veröffentlicht.