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DATEN 2018


Gereinigte Abwässer

Behandelte Abfälle

Erzeugte thermische Energie

Erzeugte elektrische Energie

Fotovoltaik:
Technisches Datenblatt
Kapazität
450.000
Einwohnergleichwerte
 
Abwassertyp
Kommunalabwässer
Einzugsgebiet
14 Gemeinden
Inbetriebnahme
1987
Kläranlage Bozen

Funktionsweise

Die Abwässer fließen in der Rechenanlage (1) zusammen, wo grobe Teile wie Holzstücke, Lumpen und Papier herausgefiltert, gewaschen, gepresst und an die Deponie weitergeleitet werden. Im Sand- und Fettfang (2) werden Sand, Öl und Fett aus dem Wasser entfernt. Der Sand wird gewaschen und in die Deponie abgeführt; Öl und Speisefett werden von der Wasseroberfläche geschöpft und in den Faulturm (7) geleitet.
Im Vorklärbecken (3) steht das Wasser still, die feinen Rückstände setzen sich am Beckenboden ab, während das Wasser ins Belebungsbecken fließt (4).
Das Sediment wird mit Hilfe eines Räumers in ein Silo transportiert und anschließend in den Faulturm gepumpt. Im Belebungsbecken leben Mikroorganismen und Bakterien, die die im Wasser aufgelösten organischen Substanzen aufnehmen und in Bioschlamm umwandeln. Im Nachklärbecken (5) wird der Schlamm vom Wasser getrennt und in den Faulturm befördert, während ein Teil des geklärten Wassers nach einem weiteren Durchgang in der Anlage als Nutzwasser (6) wiederverwertet wird (ca. 880.000 m3).
Im Faulturm werden die organischen Substanzen anhand biochemischer Prozesse in Methangas, Kohlensäure und Biomasse umgewandelt. Nach dem Faulungsprozess wird der Schlamm weiter entwässert (8) und in eine Entsorgungsanlage transportiert. Das durch den Faulungsprozess des Schlamms erhaltene Methangas wird im Gasbehälter (9) gesammelt und mittels Gasmotoren (10) in Strom und Wärme umgewandelt.